Compliance Management System (CMS)
Das Compliance-Management-System umfasst alle Aktivitäten im Konzern mit dem Ziel, sich im täglichen Geschäftsbetrieb regelkonform und mit hohem ethischem Anspruch zu verhalten. Es regelt die Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und Maßnahmen in drei zentralen Handlungsfeldern, die eng miteinander verzahnt sind: Vermeidung, Früherkennung und Reaktion.
Damit unterstützt das CMS die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Identifizierung und Vermeidung von Compliance-Verstößen und damit verbundenen Haftungs- und Strafrisiken.
Vermeidung
Einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Compliance-Verstößen leisten Schulungsmaßnahmen zum Thema Compliance wie beispielsweise E-Learning-Programme, Präsenzschulungen sowie Einführungsveranstaltungen für neue Beschäftigte und weitergehende Informationsangebote im Intranet. Diese Schulungsmaßnahmen unterstützen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen darin, Compliance-Verstöße zu erkennen und zu vermeiden, und bilden einen wesentlichen Teil unseres CMS. Hinzu kommen schriftlich fixierte Richtlinien und Organisationsanweisungen, die interne Regelungen beinhalten wie z. B. Funktionstrennung, Genehmigungsverfahren und Unterschriftenregelungen oder das Vier-Augen-Prinzip.
Früherkennung
Früherkennung von Risiken ist das A und O bei der Verhinderung von Compliance-Verstößen.
Für das frühzeitige Erkennen von Compliance-Risiken ist das Compliance Help Desk-Sammelpostfach compliance@cts-durr.com eingerichtet, über das mögliche Regelverstöße und Risiken gemeldet werden können.
Reaktion
Wird ein Verstoß bekannt, so ist das Unternehmen verpflichtet, den Vorfall unverzüglich entsprechend festgelegten Kommunikationswegen zu berichten. Nach der Analyse werden Gegenmaßnahmen ergriffen, die solche Compliance-Verstöße zukünftig möglichst verhindern wie zum Beispiel Schulungsmaßnahmen, Organisationsanweisungen und interne Kontrollen.
Organisationsstruktur des Compliance Managements
Um das in die Dürr CTS GmbH gesetzte Vertrauen von Kunden, Lieferanten, Partnern, Anteilseignern und Beschäftigten sowie anderen Stakeholdern des Unternehmens zu rechtfertigen, haben Integrität und Transparenz unserer Geschäftsabläufe höchste Priorität. Dazu ist es notwendig, dass wir Kenntnis von etwaigen Compliance-Verstößen bekommen. Das Compliance-Postfach mit möglichen Verstößen wird im Management verwaltet und über das Management werden notwendige Gegenmaßnahmen initiiert.
Alle Hinweise werden vertraulich und zügig behandelt. Jede Form der Benachteiligung von Mitarbeitenden, Geschäftspartnern oder von Dritten wegen einer Meldung, die in gutem Glauben erfolgt, ist ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn sich die Meldung im Nachhinein als unbegründet erweist. In den Datenschutzhinweisen erfahren Sie, wie wir Ihre Daten schützen.